So gewinnst du den Kampf gegen die Schokolade!

Lange habe ich gekämpft. Bin immer wieder vom Boden aufgestanden und habe mein Glück weiter versucht. Vergebens. Bis gestern. Gestern habe ich den Kampf gegen die Schokolade gewonnen. Du fragst dich jetzt bestimmt: Wie um alles in der Welt hat sie das geschafft?

Eigentlich ist es ja ganz einfach. Man geht in die Migros, kauft dort die edelste aller edlen Pralinen (Tentaion Noire) und stellt sie erst mal für ein paar Tage in den Schrank. Dann kurz vor einem leckeren Essen stopfst du dir drei Pralinen auf einmal in den Mund, kaust sie ordentlich durch und schluckst sie runter. Danach wird dir so schlecht sein, dass du nie nie nie nie mehr Schokolade essen willst!

Eine super Therapie und kosten tut sie nur 12.90 CHF.



Auf in den Kampf, Freunde!

Rösti auf Hawaii

Diese Temperaturen bringen einem ganz schön ins Schwitzen. Kein Wunder ist mir gestern Abend vor dem TV eine lustige Episode aus meinem Sprachaufenthalt auf Hawaii in den Sinn gekommen.

Aber beginnen wir mal ganz am Anfang.

Vor 5 Jahren verbrachte ich 3 Wochen auf Hawaii um Englisch zu lernen. Morgens drückten wir jeweils die Schulbank, den Nachmittag verbrachten wir am Strand oder gingen Surfen.
Unsere Schule lag nahe dem Ala Moana Center. Kein Wunder wurde während den Schulstunden gefuttert was das Zeug hält. Eines Tages unterhielt ich mich mit einer japanischen Schulkollegin über unsere Essgewohnheiten. Schnell vielen Begriffe wie Fondue, Raclette oder Rösti. Die gute Mai hatte natürlich noch nie etwas Schweizerisches gegessen. So beschlossen wir eines Abends bei Mai eine echte Schweizer Rösti zu kochen.
Mai war so nett und kaufte alle Zutaten ein.

Als wir uns dann vor Ort einfanden, mussten mit dem Lift in den 40. Stock hochfahren.



Mais Appartement war winzig. Und noch viel winziger waren ihre Küche und deren Utensilien.



Eine Reibe war nicht vorhanden. Also schnippelten wir mit unscharfen Messern riesengrosse Kartoffeln in ganz feine Streifen.



Die Streifen landeten danach in einer Miniaturbratpfanne und brutzelten vor sich hin. Ganz am Schluss gaben wir noch etwas geriebenen Emmentaler dazu und servierten dann die ganze Geschichte auf Papptellern.

Die Japaner waren begeistert.



Wir Schweizer rümpften unsere Nasen, denn die Rösti war ungeniessbar.

Und was lernen wir daraus? Biete deine Kochkünste nie an, wenn du mit dem Equipment und den fremden Zutaten nicht vertraut bist.

Springtime

Hiermit läute ich offiziell den Frühling ein. Die warmen Jacken werden unterm Bett verstaut (zumindest bei mir) und die kurzen Röcke und die engen Shirts werden aus den Schränken gerissen. Dem einen oder andern dürfte wohl das Lieblingsshirt ein bisschen auf den Seiten zwacken. Dagegen weiss ich ein Mittel: Sport. Wenn möglich täglich und mindestens eine Stunde. Doch womit lässt sich so eine mühsame Sportstunde versüssen? Exakt. Mit ein bisschen fröhlicher Musik, geht alles viel leichter.

Letzte Woche trat Jason Mraz im X-Tra auf. Mein Kumpel Thomas fieberte in der vordersten Reihe mit. Doch viel mehr Gefallen fand er an der Vorband „Marit Larsen“. Die norwegische Sängerin veröffentlichte vor drei Jahren ihr Debutalbum „Under The Surface“. Ihre Musik ist zuckersüss und macht tierisch gute Laune. Ich stehe ja sonst nicht so auf singende Frauen, aber hier muss ich sagen: Chapeau!

Anspieltipp: Don't Save Me

Glück wurde verboten!

Heute hatte ich eine interessante Begegnung an der Coop-Kasse im Sihlcity.

Wie so oft waren nur wenige Kassen offen und so stellte ich mich mit meinem Einkaufskorb einfach irgendwo an. Ich musste lange warten, da die Kunden vor mir offensichtlich den samstäglichen Grosseinkauf machten. Irgendwann stellte sich hinter mir eine etwa 55-Jährige Frau an. In ihren Händen trug sie zwei Flaschen billigen Rotwein. Ihre Klamotten waren schmutzig, ihre Statur unvorteilhaft, das Gesicht aufgedunsen und sie roch nach Alkohol und Rauch.

Plötzlich sprach sie mich und fragte mich: Wissen Sie was? Glück wurde verboten!
Daraufhin wollte ich natürlich wissen warum und sie erzählte mir ihre ganze Lebensgeschichte. Als sie so alt wie ich war, habe sie noch Träume gehabt. Aber die seien mittlerweile gar nicht mehr möglich. Sie sei Alkoholikerin, habe keine Familie mehr, kein Geld, keine Arbeit und nicht zuletzt - keinen Mann.

Als ich zuhause war, überlegte ich mir, ob in der Aussage der guten Frau vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit steckt. Mir wurde dann aber schnell klar, dass man am eigenen Glück arbeiten muss und nicht einfach immer auf ein Wunder hoffen darf!



Kochen mit Shibby - Episode 2

Kollege Deutsch hat den Kochpodcast fertig geschnitten. Here we go:


Und eben, wer auch mal bekocht werden will und im Kanton Zürich wohnt, einfach ein Bewerbungsmail an shibbylein@abwesend.de senden. Und eben wie immer, mit einem Augenzwinkern schauen...

Shibby kocht bei iTunes abonnieren.

Kochen mit Shibby - in Kürze bei iTunes

Vor etwa 5 Monaten haben Kollege Deutsch und ich eine kleine Kochshow aufgenommen. Lange haben wir uns Zeit gelassen - doch nun ist die zweite Folge im Kasten.

Kameramann und "Küchenjunge" Deutsch wird den Podcast schneiden und in Kürze stehen die ersten beiden Videos bei iTunes zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Link folgt!




Ach ja, falls jemand mal eine Kochshow bei sich daheim produziert haben will, dann bitte ein Bewerbungsmail mit Menuwunsch an shibbylein@abwesend.de.

Der yoav'sche Liebesakt

Ich bin noch völlig ausser Puste. Verschwitzt, müde, erschöpft aber doch irgendwie glücklich.
Yoav heisst er. Und was er mit seiner Gitarre anstellt – Phu! – lässt jede Frau vor Neid erblassen. Er weiss wie man eine Gitarre behandelt: Respektvoll, intensiv, leidenschaftlich…

Immer und immer schickt er sie durch das Sonnensystem und bremst kurz vor der Verglühung ab…



Seine Musik gleicht einem Liebesspiel. Yoav schenkte jedem Konzertbesucher nicht nur einen – nein - gleich mehrere Höhepunkte. Er steht einem sehr nahe. Auch wenn seine Klänge nur aus den Lautsprechern ertönen ist er trotzdem da.



Danke Yoav, für dieses wunderbare Konzert!

Yoav im Abart

Yoav im Abart




Whip(pen) bis der Arzt kommt

Heute Abend spielen The Whip im Abart und ich kann nicht dabei sein. Das Ticket habe ich schon vor Wochen gekauft und nun hat mich die klammernde Grippe heimgesucht. Welch Elend aber auch!
Mein Ticket habe ich Joel vermacht. Bei ihm bin ich sicher, dass er das Konzert geniessen wird.

I Just Want to Dance

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Grippe bis zum Montag jemand andern befällt und ich nicht auch noch das Konzert von Newcomer und Held der sphärischen Klänge Yoav verpasse…

Alle Jahre wieder

Leuchtend rot sitzt sie mitten im Gesicht. Die Äuglein leuchten wie zwei kleine Sterne. Durch die Gehörgänge dringen nur gedämpfte Klänge. Im Kopf streichelt ein Anfänger seine Pauke.

Oh du fröhliche Grippe.

Warum gerade jetzt? Es gäbe doch so viel zu tun und du bugsierst mich ins Bett. Den ganzen Tag nur schlafen und auf den nächsten Tag warten ist nicht besonders spannend.

Ich will Engel singen hören, durch die Strassen schlendern und Wintersonne tanken.

Oh du fröhliche Grippe – geh bald wieder fort… Husch, husch, husch!

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