Energydrink

Energydrink

Energydrink von coop scheint ein neues design zu haben. Oder? Habe das wohl irgendwie verpaßt.

Open Air Kino

Open Air Kino

Open Air Kino in Arbon. Handyman mit Marco Rima

Rezension shibby on tour

Manchmal ist es so, dass der Mensch sich gewaltig überschätzt. Dass er denkt, er könne alles und das nahezu perfekt. Genau so habe auch ich am Anfang meiner Reisewoche gedacht. Die baz bietet mir eine Woche bezahlte Ferien, und dann darf ich erst noch von meinen Erlebnissen berichten? Klingt doch schon ganz nach Wunschtraum! Ich wollte eine unglaubliche Story liefern. Doch irgendwie ist nicht das daraus geworden, was mir konkret vorgeschwebt hat.
Ich setzte mir eigentlich zwei Themen. Erstens wollte ich den Einwohnern und den Touristen in der Schweiz auf den Zahn fühlen und mit ihnen verschiedenste Konversationen führen. Doch wie bringt man solche Begegnungen und Gespräche in einem kurzen Zeitungsbericht und wenigen Bilder rüber?
Ich habe so viele nette Menschen getroffen und gemerkt, dass die Schweizer und Schweizerinnen sehr hilfsbereit sind, wenn man einmal nicht mehr weiter kommt oder vergeblich versucht, ein Zelt aufzustellen. Zu letzterem muss ich sagen, dass ich bis anhin noch nie ein Zelt aufgestellt hatte oder gar in einem übernachtet. Das war also eine Premiere für mich.
Weiter habe ich mich mit ein paar Taiwanesinnen auf dem Titlis angefreundet und mit ihnen einige Worte gewechselt. Sie haben sich sehr über meine wenigen Brocken "Mandarin" gefreut.
Im Kanton Graubünden traf ich eine zukünftige Mitstudentin von mir. Sie erzählte mir, wie schwierig es für eine Engadinerin sei, Anschluss in einer grösseren Stadt zu finden. In Zürich zum Beispiel würde sie nie leben können, denn sie habe Angst, in der Menge unterzugehen.
In Lugano hatte ich eine etwas andere Begegnung mit einem Tessiner. Die Luganesi sind ziemlich italienisch angehaucht und kennen somit fast keine Grenzen, was den Kontakt zu ihren Mitmenschen angeht. Aufdringlichkeit und Körperkontakt stehen im Vordergrund.

Das zweite Motto meiner Reise war, "Ich wollte schon immer einmal nach…".
Auf der Schweizerkarte fand ich das kleine Dorf La Sagne und ich sagte mir, hey das muss ich einmal gesehen haben und wenn es dort erst noch Lasagne zu essen gibt, bekommt das Dorf volle fünf Sterne von mir. Doch daraus wurde nichts. Ich stieg ein Dorf zu früh aus und bemerkte erst, als ich wieder am Bahnhof unten auf den Zug wartete, dass ich in La Sagne- Eglise und nicht in La Sagne gelandet war.
Die kleine Stadt Zug, interessierte mich auch schon etwas länger. Da ist man doch schon einmal um den ganzen Erdball geflogen, war aber noch nie in Zug.
Schlitteln im Sommer, wo kann man das schon? Es war für mich ein einmaliges Erlebnis, mitten im heissen Juli auf dem Titlis, 3000 Meter über Meer, Spass im Schnee zu haben.

Irgendwie lief auch ständig etwas schief, zweimal vergass ich die Badehose im Schliessfach, in Davos verpasste ich den Shuttlebus, der mich auf die Schatzalp bringen sollte und, wie schon erwähnt, das mit dem Campieren hat auch nicht so einwandfrei geklappt.

Auf meiner Reise begleitete mich ständig mein Notebook und ich hielt meine Erlebnisse etwas detaillierter in meinem Weblog fest. Hätte ich im Vornherein gewusst, dass dies so ein Stress ist, hätte ich es wohl lieber unterlassen und diese eine Woche Ferien in vollen Zügen genossen.

Ich bin der baz zu grossem Dank verpflichtet, denn ich habe in diesen sechs Tagen mehr gelernt als in vielen Wochen.

baz zzz

28. Juli 2006, Umweg übers Tessin nach St.Gallen

Ja, was soll ich schreiben, ich bin wieder zu Hause, traurig. Schade. Extrem schade. Die Woche war grandios, doch was habe ich heute an meinem letzten Tag gemacht?
Meine heutige Reise führte mich über Chur - Bellinzona nach Lugano. Aber schön der Reihe nach. Von Chur aus musste ich das Postauto nehmen um nach Bellinzona zu gelangen. Was ich nicht wusste, eine Reservation wäre obligatorisch gewesen. So bettelte ich den Chauffeur an und er liess mich mitfahren. Sogar einen Sitzplatz wurde mir zugewiesen und einige Leute die reserviert haben, mussten stehen. Tja des einen Freud, des andern Leid.
Kaum war ich in Lugano eingetroffen, wurde ich auf meine schweizweit-Reise angesprochen. Während dem ich ein Foto von einem Gemüsestand schoss, bemerkte mich ein Ehepaar aus Basel und fragte mich, ob ich das da sei in der Zeitung. ;-) Fand ich noch cool irgendwie, wusste aber nicht recht was ich dazu sagen sollte.
Ich spazierte dann weiter dem See entlang und war mit meinem Handy beschäftigt, plötzlich hielt mich ein Tessiner von etwa 35 Jahren an und quasselte mich Italienisch anl. Auf die Frage, welche Sprache ich denn spreche, antwortete ich frech: "Ein bisschen von allen". Er erzählte zudem von den Appenzellern, dem Bodensee und der 1. August-Feier, die in Lugano stattfinden werde. Ich kam kaum mehr von ihm los, denn er hielt mich immer zurück. Langsam wurde es mir zu bunt und ich reichte ihm die Hand zum Abschied. Aber er schüttelte sie nicht, nein, er küsste mich, zuerst ein Küsschen rechts, dann eins links und den letzten wollte er grad noch "einmitten" - zum guten Glück konnte ich noch ausweichen. ;-) Ich wollte den Schweizer und Schweizerinnen schon näher kommen, aber so nahe nun auch wieder nicht.
Der Rest des heutigen Tages war nicht mehr so spektakulär. Der Zug brachte mich von Lugano über Arth Goldau nach St.Gallen. Während der Fahrt rief noch die Basler Zeitung an und ich gab den letzten Bericht durch.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Georg Schmidt, Philipp Loser und der heutigen Baz-Reporterin (habe ihren Namen leider nicht verstanden) bedanken. Sie haben geduldig meine Tagesberichten aufgenommen und daraus kleine Stories geschrieben.

Die Rezension folgt morgen.

lugano

buechlein

Fotos von heute unter baz.ch/schweizweit

27. Juli 2006, fünfter Tag meiner tour de suisse

Unglaublich wie schnell die letzten fünf Tage an mir vorbei rasten. Heute ist wirklich schon Donnerstag und morgen geht es leider wieder nach Hause. Mist.
Kann ich nicht nochmals eine Woche anhängen? (Freue mich schon auf die positive Reaktion der baz!!!) :-)
Die Rezension von der ganzen Woche werde ich bald online stellen.

Aber vorerst müsst ihr mit dem heutigen Bericht vorlieb nehmen.
Es tat unglaublich gut, wieder einmal in einem richtigen Bett zu schlafen und es reizte mich enorm, am Morgen noch etwas länger liegen zu bleiben. Aber richtig pflichtbewusst, stand ich schon um halb sieben Uhr auf und machte mich auf den Weg nach Tarasp. Etwas erhöht steht das wunderschöne Schloss. Die deutsche Adelsfamilie, welche im Besitz dieses Schlosses ist, möchte es gerne verkaufen. Jedoch nur an denjenigen, welcher auch den Unterhalt dafür bezahlen kann, was so gut wie unmöglich ist. Vielleicht findet ja Michael Jackson Gefallen daran... How knows?
Ich marschierte weiter bis nach Vulpera und suchte dort den kleinen Volg-Laden auf. Der Verwalter des Schlosses arbeitet dort und ich wollte ihn befragen, wie weit der Schlossverkauf schon voran geschritten sei. Aber leider fand ich das kleine Lebensmittelgeschäft nicht und spazierte weiter bis nach Scuol. Da ich von den Fr. 400.-- welche mir die baz zur Verfügung gestellt hat, noch über Fr. 200.-- besass, kaufte ich für die baz noch eine typische Bündner Nusstorte.
Gegen Mittag stieg ich in den Zug nach Samedan und besuchte dort eine zukünftige Mitstudentin von mir. Sie arbeitet bei Radio Engiadina und führte mich durchs Studio. Nach dem Mittagessen führte Riccarda mich zum Golfweiher, weil ich unbedingt ins kühle Nass wollte. Jedoch riet sie mir ab zu baden, denn der kleine See sei bei der Samedaner-Jugend extrem beliebt und sie würden im Sommer ständig feiern und alles was nicht "niet- und nagelfest" sei, im Wasser werfen. Hehe!
Ich liess mich davon nicht einschüchtern und stellte mich mit den Füssen ins Wasser.
Hier der Beweis:

wassershibby

Jetzt bin ich wieder zurück in Lavin und werde etwa um 21.30 Uhr den Stammtisch im Hotel Crusch Alba besuchen und dort einige Gespräche mit der Laviner-Jugend aufzeichnen.

Bilder vom heute unter baz.ch/schweizweit

Update 22.13 Uhr

Zurück vom Hotel, leider war kein Stammtisch der Laviner-Jugend und konnte so auch keine Gespräche führen...Jänu..
Für meine nächsten Reisen merke ich mir: Kamera immer dabei haben!

shibby on tour Samedan

shibby on tour

Hehe bin jetzt in Samaden und stelle fest, die Sonne tut mir gut.

26. Juli 2006, Ziel erreicht

So, Ziel Lavin für heute erreicht.
Aber wie üblich beginne ich von ganz vorne. Frühmorgens nahm ich die S-Bahn von Winterthur nach Zürich und legte in der pulsierenden Grossstadt erstmal eine Pause von 30 Minuten ein. Danach fuhr ich über Landquart nach Davos. Gepäck sauber verstaut und schwupp sprang ich in den 18 Grad kühlen Bergsee. 10 Minuten später war ich schon wieder unterwegs in Richtung Davos Dorf. Im Nachhinein wäre es sinnvoller gewesen in der Badi zu bleiben, denn ich wollte mit der Standseilbahn auf die Schatzalp fahren. Als ich 35min durch ganz Davos lief und dann schließlich zur Station der Schatzalpbahn gelangte, sah ich dort einen Zettel mit folgender Aufschrift: Die 106 Jahre alte Schatzalpbahn wird im Moment überholt und ist dieses Jahr ausser Betrieb... Von Mai bis Oktober fährt aber jede Stunde ein Shuttlebus die Touristen auf die Schatzalp. Wie könnte es auch anders sein, ich habe diesen Bahnersatz um 5 Minuten verpaßt und einen Bus später wäre zu knapp gewesen. Gut, dann machte ich mich wieder auf den Rückweg zum Bahnhof. Knapp erreichte ich den 14.50 Bus und fuhr mit dem Postauto über den Flüelapass nach Lavin.

Ja und jetzt gilt erstmal auspacken und Zimmer beziehen.

Heute hat mich Radio Basel 1 zu meiner schweizweit-Reise befragt. Nun gut, scheint irgendwie etwas durcheinander gekommen zu sein. Sass die ganze Zeit im Tunnel...
Das Interview gibt es hier zu hören:

Shibby on tour - Radio Basel 1


jkjsdjsk

Bilder unter baz.ch/schweizweit

Update 23.01 Uhr, Lavin GR

Es regnet ununterbrochen und dies seit 17.30 Uhr. Dieses kühle Nass tut mir richtig gut, nach all den Hitzetagen der letzten Wochen. Da ich in Lavin nicht so grossartigen Handy-Empfang habe, mich aber die Baz doch anrufen möchte, hetzte ich heute kurz nach 17 Uhr etwa eine halbe Stunden den Berg hoch bis zu einer Antenne, die mitten im Wald steht. Kaum war ich oben, prasselte das kühle Nass schon auf mich runter... Super oder? Ich lief dann wieder eine halbe Stunde zurück und stellte mich beim einzigen Lebensmittelladen in Lavin unter. Der Regen wurde immer stärker, sogar Hagel setzte ein, aber die Baz hatte noch immer nicht angerufen. Kurz nach 18 Uhr kam dann das erlösende Telefon und ich konnte im strömenden Regen zum Hotel Crusch Alba rennen. Triefend nass setzte ich mich an einen Tisch und genoss das gesponserte Nachtessen. Danke Urs und Marietta!!

26. Juli 2006, die Entscheidung...

...betreffend Zielort ist gefallen und die Münze landete auf dem kleinen Bündnerort Schmitten. Doch was will ich dort? So habe ich mich doch noch kurzerhand umentschieden und fahre nach Davos. Von dort aus fahre ich dann mit dem Postauto über den Flüela nach Lavin und werde dort nächtigen.

Mehr News folgen später.

25. Juli 2006, einmal Titlis und zurück

Wir haben zwar schon bereits Mittwoch, aber versprochen ist versprochen oder?
Also heute morgen um 8.41Uhr stieg ich in den Zug nach Engelberg, ein idyllisches Obwaldner Dorf. Auch dort war die Hitze um 10 Uhr morgens unerträglich. Drei Gondelbahnen und 30 Minuten später, hatte ich endlich "the top" erreicht. Speziell war, in der letzten Gondel wurden die chinesische Touristinnen und Touristen auf "Mandarin" begrüsst und die Bergbahnenbetreiber liessen ein bekanntes chinesische Lied abspielen. Auf dem Peak war es angenehm Kühl, +7 Grad ist wirkliche angenehm. Mit dem Iceflyer fuhr ich dann zur Schlittelpiste und liess meinen Kollegen Stefan erstmal ein paar mal runter rodeln. In der zwischen Zeit freundete ich mich mit ein paar Taiwanesinnen an und liess mich mit ihnen auf eine "Power-Foto-Session" ein. Zu Anfang war es ja noch lustig, aber als sie dann immer wieder sagten: "one more, one more" hat es mir nicht mehr so grossen Spass gemacht. Anfang dieses Jahres lebte ich für drei Monate in Hong Kong und habe dort einige Floskeln "Mandarin" bzw. "Cantonese" aufgeschnappt und sprach diese mit grossem Stolz vor. Chinesen haben besonders Freude, wenn eine "Langnase" wie ich, einige Brocken "Chinesisch" spricht. (Habe völlig falsch betont...)
Die Gletschergrotte war wirklich cool: Minus 1 Grad... Ein richtiger Temperaturschock.
Gegen Nachmittag verliessen Stefan und ich den Titlis und kehrten nach Luzern zurück. Wir verbrachten einen Teil des Nachmittags am Vierwaldstättersee bei extrem heissen Temperaturen. Wie gewohnt, hatte ich meinen Bikini wieder im Schliessfach vergessen und auch die Sonne meinte es heute nicht gut mit mir und verpasste mir ein rotes Gesicht. ;-))

Kurz vor 19 Uhr fuhr unser Zug nach Winterthur - brachten schnell mein Gepäck in die Wohnung von Stefan und fuhren sofort wieder nach Zürich zurück. Zürich by Night, wirklich empfehlenswert. Am Bellvue gab noch ein Chinese ein paar Töne von sich und wir genossen den Abend "Kebap-essend" am Zürich-See.

Bilder zu heute unter: baz.ch/schweizweit

Mein Ziel heute? Na Mittwoch ist "Choose-Day" habe also noch keine Ahnung. We will see soon...

dienstag

Update 26. Juli 2006, 01.37:

Ich möchte noch ein kurzes Lob an die Reporter der Baz aussprechen (ausschreiben?). Ihr macht das wirklich perfekt mit den Aufzeichnungen und freue mich jeweilen auf euren Anruf.

Shibby im Schnee

Shibby im Schnee

Shibby im Schnee

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