Ist Rotwein wirklich gesund?

Endlich ein paar gute Nachrichten für die Weintrinker und Weintrinkerinnen.

Der Glaube, dass Rotwein ein Heilmittel ist, scheint fast so alt wie die überlieferte Geschichte. Hippokrates und Thomas Jefferson sahen Wein gleichermassen als wichtigen Teil ihrer Gesundheitsvorsorge. Louis Pasteur, der beühmte französische Biologe, stellte fest: Wein ist das gesündeste und reinste aller Getränke.

Inzwischen existiert eine unglaubliche Fülle an Studien zu dem, was man als "französisches Paradoxon" bezeichnet hat - der Tatsache, dass es bei den Franzosen trotz einer ungemein fettreichen Ernährung ein weit niedrigeres Aufkommen an Herz-Kreislauferkrankungen gibt als gemeinhin zu erwarten wäre.

Wissenschaftlich Untersuchungen haben diesen erstaunlichen Umstand mit dem gemässigten Alkoholkonsum der Franzosen - und hier besondere mit dem von Rotwein - in Verbindung gebracht. Rotwein wird auch mit einem verminderten Risiko für bestimmte Krebsarten, Arteriosklerose, Herzerkrankungen, ja sogar gewöhlichen Erkältungen verknüpft.

Trinkt als heute Abend eine ganze Flasche, euer Bett wird sich drehen, aber eine Herzinfarkt kriegt ihr davon nicht...

Ich vielleicht schon, mit meinem schwachem Herzen... ;-))

Das hab ich nun wieder...

vom unartig sein...

Schläft man nach einem Glas warmer Milch wirklich besser ein?

Sicher ist Milch im Vergleich zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln oder Alk die billigere Alternative, und es gibt ein paar Theorien, die zu erklären versuchen, warum sie möglicherweise wirkt.

Milch enthält Tryptophan, eine Art Aminosäure. Die Wärme der Milch erhöht unter Umständen unsere Körperwärme ein wenig und macht das Einschlafen leichter. Ausserdem enthält Milch Melatonin, ein natürliches Schlafmittel. Ein engisches Unternehmen, Night Time Milk, verkauft sogar nur Milch von Kühen, die bei Nacht gemolken wurden, wenn der Melatoningehalt von Natur aus erhöht ist. Es vermarktet die Milch als Einschlafhilfe, und beweist damit einmal mehr, dass die Leute heutzutage wirklich alles kaufen...

Stimmt es, dass Linkshänder intelligenter sind als Rechtshänder?

Vorab, ich bin Rechtshänderin. Ich war nur mal für eine kurze Zeit Linkshänderin, als ich mir den rechten Daumen abgeschnitten habe...

Die medizinische Litaratur wimmelt von Veröffentlichungen über die Folgen der Rechts- oder Linkshändigkeit auf die Mundhygiene, Depressionen, das Immunsystem, Schizophrenie, Bettnässen, Langlebigkeit, Asthma, Allergien und Verletzungsanfälligkeit. Die Liste würde noch viel, viel weiter gehen, aber in keinem Fall ist die Beweislage sehr klar.

Grundsätzlich ist es ja so, dass die rechte Hirnhälfte Input aus der linken Körperhälfte erhält und diese kontrolliert. Und umgekehrt. Es heisst deshalb, dass Rechtshänder von der linken Gehirnhälfte beherrscht werden, Linkshänder von der rechten. Jede Gehrinhälfte ist zuständig für spezielle Fähigkeiten. Die rechte Gehirnhälfte ist verantwortlich für visuelle und räumliche Fertigkeiten, die linke für sprachliche. Aber auch das stimmt nicht immer. Neuropsychologen haben ihr Bestes getan, um Intelligenzunterschiede zwischen Links- und Rechtshändern auszumachen, haben aber nicht mit verlässlichen Ergebnissen aufwarten können.

Männer sind etwa anderthalb- bis zweimal so häufig Linkshänder wie Frauen. Warum das so ist, kann durch keinerlei wissenschaftliche Befunde beleget werden, ich selber aber habe folgende Theorie: Männer haben ihre linke Hand nur weiterentwickelt, dass sie beidhändig an sich fummeln können... ;-)