Im Bann der ständigen Erreichbarkeit

Das Handy klingelt wieder mal ununterbrochen. Eine Zürchernummer. Ich gehe nicht ran.
Was hat die ständige Erreichbarkeit bloss aus uns gemacht? Überall hin nehmen wir unsere Handys mit. Ich gebe zu, es gab Zeiten, da trug ich deren 3 Stück mit mir rum. Doch diese Zeiten sind vorbei und ich bin froh, dass ich mit meinem Handy nicht mal mehr richtig telefonieren kann. Auf der Arbeit habe ich mein Handy zwar dabei, jedoch ist der Empfang auf dem Bruderholz mässig. Zu Hause werfe ich den mobilen Knochen dann irgend in eine Ecke und vergesse ihn bis zum nächsten Morgen.

Das Handy ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Die Kommunikation kann so schnell wie sie angefangen hat, auch wieder versanden. Die persönliche Kommunikation wird vernachlässigt. Neue Regeln treten in unser Leben. Schreibt man nicht innert Minuten zurück, ist kein Interesse vorhanden. Hält man die Frist von drei Tagen (in Liebesdingen) nicht ein und antwortet frührer, ist man ein Depp und wird erst recht verachtet. Wer bitteschön hat denn diese ulkigen Regeln aufgestellt?
Auch werden vereinbarte Treffen in letzter Sekunde abgesagt. Die mobile Kommunikation hat uns mutiger gemacht, als dass wir wirklich sind. Müsste man nämlich zum Telefonhörer greifen und dem Gegenüber sagen, dass man sich jetzt doch anders entschieden habe, wäre das eine Hürde mehr. Daher sollte man sich zwei mal überlegen, ob man jetzt mit dieser Person etwas ausmachen will, anstatt ihr kurz vor dem Aufeinandertreffen eine kühle und abweisende SMS zu schreiben.

Ich lasse mein Handy weiterhin klingeln. Werde ich nochmals für mehrere Monate ins Ausland gehen, dann versenke ich vorher mein Handy im Zürisee und werde nachher nie mehr eines kaufen...


Ach ja vor zwei Jahren habe ich folgenden Text dazu verfasst:

Die Stimme ist ein Vermittlungssystem, das in der Regel nach Belieben abgeschaltet werden kann. Unser Gesicht können wir nie ganz verstecken, obschon der Wunsch, dies zu tun, sicher zum Teil dafür verantwortlich ist, dass manche Menschen ein Telefonat der direkten Kommunikation vorziehen.
Die Kommunikation per E-Mail bringt zusätzlich den Vorteil, dass man nicht einmal mehr zuzuhören und zu reden braucht und kein Risiko eingeht, dass die eigene Stimme Emotionen verraten könnte; eine direkte Antwort oder Widerrede ist nicht möglich!

Vom Schwimmen an der Oberfläche

Tag für Tag schwimmen wir an der Oberfläche. Lassen uns treiben, schauen nach vorne, überholen und weichen aus. Unser Körper ist unter Wasser, nur der Kopf schaut aus dem strömenden Wasser empor. Falls es dann mal vorkommen sollte und wir unseren Kopf ins kühle Nass tauchen, so sind wir ganz schnell wieder oben, denn wer will sich schon die Lungen mit Wasser füllen lassen und dann kläglich ertrinken? Niemand!

Und doch, sollten wir eben genau diesen Vorgang immer und immer wiederholen und wenn möglich lernen unter Wasser zu atmen. Unter Wasser lernen wir das Leben mit anderen Augen zu sehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir unter Wasser nicht atmen können und uns von der immer knapper werdenden Luft beduseln lassen.

Für mich ist es einfach enorm wichtig, dass wir nicht unser ganzen Leben an der Oberfläche schwadern. Das schmerzt und macht irgendwann krank. Mich macht es sogar enorm wütend und zugleich sehr traurig. Ja, manchmal könnte ich weinen! Mir fehlen die tiefgründigen Gespräche und die ehrliche Freude. Es wird nur immer darüber gesprochen, wie toll jemand ausschaut, was für einen tollen Job er hat und wie teuer sein Haus ist. Was jedoch in der Person vorgeht, interessiert niemanden mehr. Wurde vielleicht allen Menschen das Herz brutal heraus gerissen? Doch eines lässt mich hoffen. Es gibt Menschen, die noch in die Tiefe tauchen können. Und genau an jenen halte ich mich fest, um unter Wasser irgendwann vielleicht atmen zu können!

Ich bin unzufrieden und unglücklich. Ich hasse Smalltalk. Mir fehlen die warmen Gespräche von früher.

Oh nein, schon wieder Ostern!

Geil schön wieder ostern.

Nik Thomi klebt an der Wand

Das Video spricht für sich:

Horror so früh aufn zug zu gehen.

Horror so früh aufn zug zu gehen.

Urlaub schon gebucht?

Hemmt Kaffee das Wachstum?

Es hat eine ganze Menge wissenschaftliche Untersuchungen zu der Frage gegeben, ob der Konsum von Koffein mit der Entstehung von Osteoporose in Zusammenhang steht. Alles in allem kann man zusammenfassen, dass ein mässiger Kaffeekonsum kein spezieller Risikofaktor für die Entstehung von Osteoporose ist, vor allem nicht bei Frauen, die sich anderweitig gesund und ausgewogen ernähren. Einige Studien legen die Vermutung nahe, dass der regelmässige Konsum von Koffein zum Calciumverlust im Urin führt, aber das hat ebenfalls keinen messbaren Einfluss auf die Knochendichte. Solange man sich ausgewogen ernährt und ausreichend Calcium zu sich nimmt, kann man den Espresso unbesorgt geniessen.

Warum also haben unsere Eltern uns mit diesem Mythos geängstigt, wenn wir als Kinder Kaffee wollten? Vermutlich aus demselben Grund, aus dem sie, wenn sie uns mit einer Schere herumlaufen und Löcher in Handtücher schneiden sahen, in uns die stete Furcht geschürt haben, ein Auge zu verlieren. Oder, dass wenn man das Brot frisch aus dem Ofen essen würde, man Bauschmerzen kriegt... Blanke elterliche Gehirnwäsche!

Den ganzen Tag Flugzeuge beobachten...

kann man hier:

Live-Übertragung des Schweizer Lufverkehrs

Move your Lederhos'n

Nach elfyourself kommt jetzt das Hüttengaudi. Hier kann man sogar einen eigenen Video mixen. Aber seht selbst:

Burn der neue energydrink

Burn der neue energydrink

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