03. 2006
Wie kommt der Kirsch in die "Kirschstängeli"? Teil 2
Da mir auf meinen ersten Post zu, wie kommt der Kirsch in die "Kirschstängeli", niemand geantwortet hat, war ich so frech und hakte bei Lindt persönlich nach. Schon eine Stunde später bekam ich eine Antwort in Form einer PDF-Datei.

So genug um den heissen Brei geschrieben, hier kommt die Auflösung von Lindt:
Aber das Prinzip, wie der Kirsch in die Stängeli kommt, ist immer noch grundlegend das selbe. Man nehme….. einen Holzkasten und fülle ihn mit flachgestrichenem, feinstem Mais-Weizenpuder. Dann presst man mit einer grossen Stempelform Vertiefungen in Form eines Stängelis ein. Diese Vertiefungen werden mit einer heissen, aromatisch-kräftigen Kirsch-Zuckerlösung aufgefüllt und anschliessend überpudert. Jetzt lässt man die Kästen 24 bis 48 Stunden in einem kühlen Raum ruhen und wartet darauf, das sich die wunderliche Veränderung vollziehen kann. Während dieser Zeit wird nämlich die mit Zucker übersättigte Kirschlösung zwischen dem Puder und dem Kirsch langsam Zuckerkristalle bilden und die Flüssigkeit mit einer zarten und zerbrechlichen Zuckerkruste umhüllen. Nach dem sogenannten „auspudern“ der so entstandenen Krustenkörper wird das „rohe“ Stängeli sozusagen aus seiner „Kirschtaufe“ gezogen und ist bereit für den feinen, dunkeln Chocoladeüberzug von LINDT - natürlich rundherum, versteht sich. Den letzten Schliff bekommt das Stängeli nun noch durch das Bestäuben mit Kakaopulver. Und dann erhält es selbstverständlich noch sein edles Kleid und seinen Mantel, den durchsichtigen Wickel, der den bevorstehenden Genuss schon erahnen lässt und die elegante Schachtel.
Alles unklar? ;-)
Vielen Dank an Frau Christina Bosshard von Lindt.

So genug um den heissen Brei geschrieben, hier kommt die Auflösung von Lindt:
Aber das Prinzip, wie der Kirsch in die Stängeli kommt, ist immer noch grundlegend das selbe. Man nehme….. einen Holzkasten und fülle ihn mit flachgestrichenem, feinstem Mais-Weizenpuder. Dann presst man mit einer grossen Stempelform Vertiefungen in Form eines Stängelis ein. Diese Vertiefungen werden mit einer heissen, aromatisch-kräftigen Kirsch-Zuckerlösung aufgefüllt und anschliessend überpudert. Jetzt lässt man die Kästen 24 bis 48 Stunden in einem kühlen Raum ruhen und wartet darauf, das sich die wunderliche Veränderung vollziehen kann. Während dieser Zeit wird nämlich die mit Zucker übersättigte Kirschlösung zwischen dem Puder und dem Kirsch langsam Zuckerkristalle bilden und die Flüssigkeit mit einer zarten und zerbrechlichen Zuckerkruste umhüllen. Nach dem sogenannten „auspudern“ der so entstandenen Krustenkörper wird das „rohe“ Stängeli sozusagen aus seiner „Kirschtaufe“ gezogen und ist bereit für den feinen, dunkeln Chocoladeüberzug von LINDT - natürlich rundherum, versteht sich. Den letzten Schliff bekommt das Stängeli nun noch durch das Bestäuben mit Kakaopulver. Und dann erhält es selbstverständlich noch sein edles Kleid und seinen Mantel, den durchsichtigen Wickel, der den bevorstehenden Genuss schon erahnen lässt und die elegante Schachtel.
Alles unklar? ;-)
Vielen Dank an Frau Christina Bosshard von Lindt.




