Wer erinnert sich noch an diese lustigen Tamagotchi? Auch ich besass seinerzeit eines. Wie lange ist das nun her? Vielleicht 13 Jahre? Mein Bruder brachte mir mein erstes Computer-Tierchen aus Venedig mit. Aber eben – das war ja gestern.
Heute gibt es ein nützliches und virtuelles Haustier namens Nabaztag. Die Figur sieht aus wie ein kleines Häschen, ist etwa 23 cm gross und kann nach einer Lernphase eine ganze Menge Dinge erledigen. Wenn man auf der Website die eigenen Vorlieben eintöggelt, surft das Häschen im Internet, liest E-Mails, SMS und Nachrichten vor, meldet Staus und informiert über das Wetter. Das Ganze funktioniert aber nur, weil das Haustier über WLAN mit dem Netz verbunden ist.
Aber Haustier wäre ja noch lange nicht Haustier wenn es nicht mit den Ohren wackeln oder gar eine Liedchen vorsingen würde. Ah ja und wie jedes lebendige Haustier hat auch das kleine Häschen Stimmungen. Es zeigt deutlich, wenn ihm langweilig ist oder es zu wenig Nachrichten erhält. Bin ja gespannt ob einem das Tierchen ins Bein beisst oder so… ;-)
Der Häschen-Spass ist leider nicht ganz billig. Denn es kostet etwa 160 CHF.
Nabaztag hat inzwischen eine ziemlich grosse Fangemeinde, was unter anderem auf die rege Community und den Blog zurückzuführen ist.
