25. 2009
Rösti auf Hawaii
Diese Temperaturen bringen einem ganz schön ins Schwitzen. Kein Wunder ist mir gestern Abend vor dem TV eine lustige Episode aus meinem Sprachaufenthalt auf Hawaii in den Sinn gekommen.
Aber beginnen wir mal ganz am Anfang.
Vor 5 Jahren verbrachte ich 3 Wochen auf Hawaii um Englisch zu lernen. Morgens drückten wir jeweils die Schulbank, den Nachmittag verbrachten wir am Strand oder gingen Surfen.
Unsere Schule lag nahe dem Ala Moana Center. Kein Wunder wurde während den Schulstunden gefuttert was das Zeug hält. Eines Tages unterhielt ich mich mit einer japanischen Schulkollegin über unsere Essgewohnheiten. Schnell vielen Begriffe wie Fondue, Raclette oder Rösti. Die gute Mai hatte natürlich noch nie etwas Schweizerisches gegessen. So beschlossen wir eines Abends bei Mai eine echte Schweizer Rösti zu kochen.
Mai war so nett und kaufte alle Zutaten ein.
Als wir uns dann vor Ort einfanden, mussten mit dem Lift in den 40. Stock hochfahren.

Mais Appartement war winzig. Und noch viel winziger waren ihre Küche und deren Utensilien.

Eine Reibe war nicht vorhanden. Also schnippelten wir mit unscharfen Messern riesengrosse Kartoffeln in ganz feine Streifen.

Die Streifen landeten danach in einer Miniaturbratpfanne und brutzelten vor sich hin. Ganz am Schluss gaben wir noch etwas geriebenen Emmentaler dazu und servierten dann die ganze Geschichte auf Papptellern.
Die Japaner waren begeistert.

Wir Schweizer rümpften unsere Nasen, denn die Rösti war ungeniessbar.
Und was lernen wir daraus? Biete deine Kochkünste nie an, wenn du mit dem Equipment und den fremden Zutaten nicht vertraut bist.
Aber beginnen wir mal ganz am Anfang.
Vor 5 Jahren verbrachte ich 3 Wochen auf Hawaii um Englisch zu lernen. Morgens drückten wir jeweils die Schulbank, den Nachmittag verbrachten wir am Strand oder gingen Surfen.
Unsere Schule lag nahe dem Ala Moana Center. Kein Wunder wurde während den Schulstunden gefuttert was das Zeug hält. Eines Tages unterhielt ich mich mit einer japanischen Schulkollegin über unsere Essgewohnheiten. Schnell vielen Begriffe wie Fondue, Raclette oder Rösti. Die gute Mai hatte natürlich noch nie etwas Schweizerisches gegessen. So beschlossen wir eines Abends bei Mai eine echte Schweizer Rösti zu kochen.
Mai war so nett und kaufte alle Zutaten ein.
Als wir uns dann vor Ort einfanden, mussten mit dem Lift in den 40. Stock hochfahren.

Mais Appartement war winzig. Und noch viel winziger waren ihre Küche und deren Utensilien.

Eine Reibe war nicht vorhanden. Also schnippelten wir mit unscharfen Messern riesengrosse Kartoffeln in ganz feine Streifen.

Die Streifen landeten danach in einer Miniaturbratpfanne und brutzelten vor sich hin. Ganz am Schluss gaben wir noch etwas geriebenen Emmentaler dazu und servierten dann die ganze Geschichte auf Papptellern.
Die Japaner waren begeistert.

Wir Schweizer rümpften unsere Nasen, denn die Rösti war ungeniessbar.
Und was lernen wir daraus? Biete deine Kochkünste nie an, wenn du mit dem Equipment und den fremden Zutaten nicht vertraut bist.










