29. 2007
Interlaken in Shenzhen
Wer hätte das gedacht? In Shenzhen ist am Samstag ein Themenpark nach Vorbild von Interlaken eröffnet worden. Der Nachbau scheint ein bisschen komisch zu sein, aber dennoch es zeigt uns wie die Chinesen die Schweiz sehen.
Für mich ist es einfach irgendwie lustig, da ich im März 2006 der Stadt Shenzhen einen kurzen Besuch abstattete. Ei war das ein Chaos. Hier meine Notizen dieses Tages:
Für mich ist es einfach irgendwie lustig, da ich im März 2006 der Stadt Shenzhen einen kurzen Besuch abstattete. Ei war das ein Chaos. Hier meine Notizen dieses Tages:
Eigentlich hatte der Tag ganz normal begonnen… Der Zug brachte uns nach Shenzhen. Dort gab es eine Menge Papierkram zu erledigen – unter anderem brauchten wir auch ein Visa. Für einen Tag kostete das 150 HK-$... eine teure Angelegenheit – stellt euch mal vor – wir müssten jedes Mal wenn mir nach Deutschland oder Österreich reisen – 25 Franken bezahlen?!!
Endlich auf der anderen Seite angekommen – fuhr uns ein Taxi ins Stadtzentrum. Nach einem Kaffee im Starbucks, trennten sich unsere Wege. Eliane und ich probierten erst mal die vielen Rolltreppen in einem riesigen Einkaufszentrum aus. Das auf und ab fahren verleidete uns jedoch rasch und wir liefen ein bisschen in der Stadt umher… Plötzlich winkte uns ein Mann in ein hohes Gebäude. Er sagte uns, dass er einen Typ beobachtet habe, der unsere Taschen klauen wollte – wir sollen doch bitte aufpassen…
Diese Warnung nahmen wir sehr ernst – schnappten uns das nächst beste Taxi und fuhren wieder zum Bahnhof. Wir dachten dort wären wir sicher vor irgendwelchen Dieben… gut das waren wir dann auch. Aber im Kaufhaus wartete schon die nächste Überraschung auf uns. Im obersten Stock gab es viele Elektronikgeschäfte. Nichts ahnend flanierten wir durch den Gang – als wir von allen Seiten in die Geschäfte gezogen wurden. Da half nur noch eines – wir flüchteten in einen Maniküre-Salon und liessen uns dort die Fingernägel aufpolieren. Wenigsten hatten wir so eine Stunde Ruhe vor dem ganzen Ansturm. Jedoch wurden wir in diesem chinesischen Kaufhaus schnell unser Geld los. Mit voll gepackten Taschen mussten wir wieder durch den Zoll und es gab erneute Stempel in unsere Pässe.




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