28. 2008
Vom Schwimmen an der Oberfläche
Tag für Tag schwimmen wir an der Oberfläche. Lassen uns treiben, schauen nach vorne, überholen und weichen aus. Unser Körper ist unter Wasser, nur der Kopf schaut aus dem strömenden Wasser empor. Falls es dann mal vorkommen sollte und wir unseren Kopf ins kühle Nass tauchen, so sind wir ganz schnell wieder oben, denn wer will sich schon die Lungen mit Wasser füllen lassen und dann kläglich ertrinken? Niemand!
Und doch, sollten wir eben genau diesen Vorgang immer und immer wiederholen und wenn möglich lernen unter Wasser zu atmen. Unter Wasser lernen wir das Leben mit anderen Augen zu sehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir unter Wasser nicht atmen können und uns von der immer knapper werdenden Luft beduseln lassen.
Für mich ist es einfach enorm wichtig, dass wir nicht unser ganzen Leben an der Oberfläche schwadern. Das schmerzt und macht irgendwann krank. Mich macht es sogar enorm wütend und zugleich sehr traurig. Ja, manchmal könnte ich weinen! Mir fehlen die tiefgründigen Gespräche und die ehrliche Freude. Es wird nur immer darüber gesprochen, wie toll jemand ausschaut, was für einen tollen Job er hat und wie teuer sein Haus ist. Was jedoch in der Person vorgeht, interessiert niemanden mehr. Wurde vielleicht allen Menschen das Herz brutal heraus gerissen? Doch eines lässt mich hoffen. Es gibt Menschen, die noch in die Tiefe tauchen können. Und genau an jenen halte ich mich fest, um unter Wasser irgendwann vielleicht atmen zu können!
Ich bin unzufrieden und unglücklich. Ich hasse Smalltalk. Mir fehlen die warmen Gespräche von früher.

Und doch, sollten wir eben genau diesen Vorgang immer und immer wiederholen und wenn möglich lernen unter Wasser zu atmen. Unter Wasser lernen wir das Leben mit anderen Augen zu sehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass wir unter Wasser nicht atmen können und uns von der immer knapper werdenden Luft beduseln lassen.
Für mich ist es einfach enorm wichtig, dass wir nicht unser ganzen Leben an der Oberfläche schwadern. Das schmerzt und macht irgendwann krank. Mich macht es sogar enorm wütend und zugleich sehr traurig. Ja, manchmal könnte ich weinen! Mir fehlen die tiefgründigen Gespräche und die ehrliche Freude. Es wird nur immer darüber gesprochen, wie toll jemand ausschaut, was für einen tollen Job er hat und wie teuer sein Haus ist. Was jedoch in der Person vorgeht, interessiert niemanden mehr. Wurde vielleicht allen Menschen das Herz brutal heraus gerissen? Doch eines lässt mich hoffen. Es gibt Menschen, die noch in die Tiefe tauchen können. Und genau an jenen halte ich mich fest, um unter Wasser irgendwann vielleicht atmen zu können!
Ich bin unzufrieden und unglücklich. Ich hasse Smalltalk. Mir fehlen die warmen Gespräche von früher.





Commenti
Und genau das, was Du in Deinem Blog erwähnst ist einer der Gründe weshalb ich die Menschen verachte, um nicht zu sagen hasse.
Watch out!
Magro
ich verstehe nicht mehr...