Wieder mal Lust eine Wette zu gewinnen?
Wer kennt sie nicht, diese hübschen, dreifarbigen Büsis?
Wenn euch nun mal so ein Kätzchen über den Weg läuft, dann könnt ihr damit blöffen und sagen: "He, das ist bestimmt ein Weibchen..." Euer Gegenüber wird euch wohl ein bisschen erstaunt angucken und fragen, woher um alles in der Welt, du das wissen willst...
Es ist eben so, dass das Schildpattmuster aus roten und schwarzen Fellpartien besteht fast ausschließlich bei weiblichen Katzen vorkommt. Bei Katern ist es sehr selten und geht fast immer mit Unfruchtbarkeit einher.

Genetischer Hintergrund gemässe Wikipedia
für die rote Fellfarbe liegt auf dem X-Chromosom und maskiert die schwarze Farbe. Nun ist aber in einer Zelle stets nur ein X-Chromosom aktiv und das andere ist abgeschaltet. Eine Katze kann daher nur dann ganz rot sein, wenn sie auf beiden X-Chromosomen das Allel für rot trägt. Trägt sie es nur auf einem X-Chromosom, auf dem anderen X-Chromosom aber das Allel für nicht-rot, dann gibt es Regionen wo das Allel für rot aktiv ist und das Fell dann auch rot, und es gibt Regionen, wo das Allel für nicht nicht-rot aktiv ist und das Fell dann schwarz. Die Verteilung der roten und schwarzen Regionen ist nicht genetisch festgelegt, sondern wird durch die Embryonalentwicklung bestimmt.
In Einzelfällen kann eine der beiden Farben so vorherrschend sein, dass eine Schildpattkatze zunächst für eine einfarbige Katze gehalten wird und erst die Nachkommen aufdecken, dass es sich genetisch um eine Schildpattkatze handeln muss.
Wird doch einmal eine männliche Schildpattkatze geboren, besitzt auch diese zwei X-Chromosomen pro Zelle und ist meist unfruchtbar (Klinefelter-Syndrom oder XXY-Syndrom).




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